• Familiengeschichte(n)

    Peter Debor (1678-1724): Familiengründung

    Peter Debor und Johanna Maria Gruber, eine Leinweberstochter aus der Hanauer Altstatt, Tochter des Michael Gruber und der Kunigunde Leimbach, heirateten am 12 Februar 1700 in der hochdeutsch-reformierten Marienkirche zu Hanau. Die Trauung ist im Traubuch wie folgt vermerkt: „Peter Dubors, ein Walckmüller allhier, weyl. Henrich Dubors geweßener Walckmüller allhier hindterlaßener Sohn hat mit Jgfr. Johanna Maria weyl. mr. Michael Grubers gewesener br. und Leineweber in der Altstatt hindterlaßener Tochter in jungfreul. Zier Hochzeit gehalten.“ Nachweislich ist dieser Peter Dubors genannte Bräutigam der Sohn des Jacques Duboir gewesen. Wieso ist also im Traueintrag als Name des Vaters „Henrich“ vermerkt? Inzwischen…

  • Familiengeschichte(n)

    Peter Debor (1678-1724): Herkunftsfamilie

    In den Zwanziger Jahren des 18. Jahrhunderts zog eine Familie dem Ort Stockstadt zu, deren Nachkommen mit Namen DEBOR dort bis heute vertreten sind. Es handelte sich um die Witwe des Peter Debor – Johanna Debor, geborene Gruber – mit ihren Kindern. In den Matriken der französisch-reformierten Gemeinde der Hanauer Neustadt ist diese Familie, auf die sich die heutigen DEBORs beziehen lassen, mit dem Namen DU BORD eingetragen. In Frankfurt, wo Jacques und Anne Marie, die Vorfahren der Hanauer Familie, heirateten, ist noch der Name DUBOIR vermerkt, im Berner Kanton Waadt ist dagegen der Nachname DUBOIS geläufig. Man findet im 17. und 18.…

  • Familiengeschichte(n)

    Anton Bauer (1847-1931)

    Familienbuch Nr. 215 Geboren 7 Mai 1847 in Stockstadt am MainVerstorben 24 August 1931 in Stockstadt am Main Eltern: Jakob Bauer und Anna Maria DeppTaufpate: Anton Auberger Beruf: Fabrikarbeiter, Landwirt, Fährmann ab 1903 Heirat mit Maria Anna Zang am 27 Februar 1870Trauzeugen: Alois Zang und Lorenz Lederer Kinder:Edmund (1872-1935)Margaretha (1874-1960)Reinhard (1975-1931)Emanuel (1877-1877)Lorenz (1881-1889)

  • Dorfgeschichte(n) - Familiengeschichte(n)

    Die Stockstädter Mainfähre

    Am 12 Februar 1903 erhielt Anton Bauer aus Stockstadt am Main die Genehmigung für eine Hochseilfähre zwischen Stockstadt und Mainaschaff. Diese Fähre beförderte nicht nur die Arbeiter der 1898 errichteten Aschaffenburger Zellstoff-Fabrik und weitere Personen aus den Gemeinden Mainaschaff und Kleinostheim – jenseits des Mains gelegen – an ihren Arbeitsplatz. Sie war zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch die einzige Möglichkeit für Fuhrwerke, den Main an dieser Stelle zu überqueren. Denn die seit 1854 existierende Mainbrücke besaß weder einen Fußgängersteg noch eine Fahrspur. Sie war eine reine Eisenbahnbrücke. Der Fährer Anton Bauer und seine Ehefrau Maria Anna, eine geborene Zang,…